Naxos

Eingangstor für Náxos ist die in der Mitte der Westküste gelegene gleichnamige Stadt – auch Chóra genannt – mit dem Haupthafen der Insel. Ihre kykladischen Würfelhäuser schmiegen sich an den kleinen Hügel, auf dessen Spitze heute die sehr gut erhaltenen Überreste eines venezianischen Kástros zu bewundern sind. Unüberschaubar zeigt sich das Gewirr von Treppengässchen, ineinandergeschachtelten Häusern mit bunten Türen, Fensterläden und Erkern sowie Passagen mit Dutzenden von kleinen Läden. Highlight ist das weltberühmte Tempeltor Portára auf einer Anhöhe am Hafen, Wahrzeichen von Náxos.

Die volle Schönheit von Náxos lernt man erst kennen, wenn man sich auf die Reise macht: quer durch die Insel zur Ostküste nach Moutsoúna und Liónas, in den Norden nach Apóllonas oder in den weniger erschlossenen Süden… Über ein Dutzend ausgesprochen hübscher Bauerndörfer gibt es im Inselinnern: Highlights sind Filóti, Chalkí, Apíranthos, Moní, Kóronos, Koronída, Sangrí, Potamiá, Damalás, Damariónas, Mýli, Vívlos …. Ihre schmalen Gassen sind von Treppenstufen unterbrochen und für Autos oft viel zu eng, zum Schlendern laden sie dagegen geradezu ein: blaue, grüne, rote und braune Haustüren, die Fensterläden ebenso bunt, dazu grellweiße Pflastermalereien – Kykladenidylle in Reinform.